Für mich ist es immer interessant zu erfahren was in den südlichen Ländern Afrika läuft. Daher ist seit meinem eigenen Aufenthalt dort auch die Energieversorgung in Namibia ein zentrales Thema. Durch die Tatsache, dass sich Namibia als Land der mittleren Entwicklungsstufe (nach HDI) laufend am weiterentwickeln ist, wird die Energieversorgung in Zukunft hoffentlich auch mehr Gewicht erhalten. Immerhin wirblet das Ministerium für Minen und Energie immer mehr mit irgendwelchen Lösungen für eine unabhägigere Energieversorgung herum. Nicht einmal Solaröfen stossen nur auf positiven Anklang, wie man immerwieder liest. Viel mehr daüber könnt ihr aber auf der folgenden Seite lesen, die ein Freiwilliger in Okakarara betreibt:
http://www.philipp-in-namibia.com/2011/06/05/solarenergie-in-namibia/
Doch nicht nur im Energiesektor, sondern beispielsweise auch in der Wasseraufbereitung besteht noch ein grosses Potential, um die paar Regentage die Namibia hat, sinnvoll nutzen zu können. Besonders die Bauern in den Flussregionen hätten ein Speichersystem nötig, damit nicht das ganze Wasser den Bewohnern aus den Händen fliesst.
Oder da wäre noch die Entsorgung all der technischen Geräten die entweder als Massenware aus China her oder als Second-hand Artikel aus Westeuropa her angeflogen kommen. Denn diese gibt es dort bereits.
Also für all jene Studenten die ihrer Zukunft noch skeptisch entgegenschauen, könnte einen Freiwilligeneinsatz möglicherweise Klarheit verschaffen was es auf unserem Gebiet noch alles zu tun gibt - es muss nicht unbedingt Namiba sein. Aber ich werde in meiner Zukunft hoffentlich dort anzutreffen sein.
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