Willkommen auf meinem Blog

Herzlich Willkommen auf meinem Blog. Hier werdet ihr über mein Studium und mein Leben als Ingenieur-Studentin auf dem Laufenden gehalten oder auch zum darüber nachdenken angeregt. Ich wünsche euch ganz viel Spass beim lesen und kommentieren der Posts.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Heimkehr an die HSR - nur für kurze Zeit

Heute war es endlich wieder einmal soweit. Ich stieg heute Nachmittag in Luzern in den Voralpenexpress ein und fuhr nun endlich einmal in die entgegengesetzte Richtung mit diesem Zug. Besonders in meinem letzten Semester an der HSR nutzte ich die Eisenbahnlinie entlang der Voralpen oft, um mich über mein jetztiges Studium zu informieren. Ausserdem bietete mir dieser Zug jeden Tag eine optimale Verkehrsverbindung zu meinem Wochenaufenthaltsort Schmerikon.
Abgesehen von der Verspätung fühlte ich mich also schon fast wieder wie zu Hause in meinem alten Studium.
Nebst der zentralen Lage der beiden Bildungsinstitutionen - zwischen Bahnhof und See - ist auch das Verkehrschaos rund um den Bahnhof eine markante Gemeinsamkeit dieser beiden Studienorte, ganz abgesehen von der überschaubaren Grösse der beiden Universitys.
Mit einer Viertelstunde Verspätung traf ich dann nach fünf Uhr tatsächlich noch in Rapperswil ein. Beim Aussteigen bemerkte ich schon einige Studienkollegen. Normalerweise bin ich um diese Zeit auch mit ihnen in diesen Zug eingestiegen. Heute war das anders. Ich stieg also aus dem Zug aus und grüsste sie nur kurz. Schliesslich musste ich mich beeilen.
Zwar hat meine Zielveranstaltung schon begonnen, doch hatte ich, Freundschaft sei Dank, einen Reservierten Platz erhalten. Ich wusste bereits, dass der Hörsaal ziemlich voll sein würde. Beim Betreten meines Lieblingsgebäudes überkamen mich dann tatsächlich nostalgische Gefühle. Dies nicht zuletzt, beim Anblick meiner beiden Ehemaligen Studienkollegen, die wie damals immer noch bis Abends den Billardtisch besetzten. Auch sie grüsste ich kurz, bevor ich dann endgültig in den verdunkelten Physikhörsaal eintauchte und bis in zweitunterste Reihe schlich.
Ja den Anfang habe ich verpasst. Aber das spielt keine grosse Rolle. Denn diese Numb3rs Folge habe ich bereits gesehen. Es ging nicht lange, begann auch schon der nächste Theorieteil. Beim lesen der verschiedenen Stichworte erinnerte ich mich gleich wieder an das letzte Semester zurück: Statistische Datenanalyse mit dem Kolmogorov Smirnov. Da wird einem doch tatsächlich wieder warm ums Herz. Besonders wenn man bemerkt dass von damals doch noch einiges hängen geblieben ist. Wie immer wurde viel gelacht, gestaunt und gedacht in dieser populären Veranstaltung. Doch ein kleiner Wehmutstropfen blieb für mich dann doch noch übrig. Aus unserem EEU Jahrgang waren ich und mein Kollege wohl tatsächlich die einzigen. Zumindest habe ich keine anderen Kollegen entdecken können.
Wenn ich schon mal da zu Besuch war, setzten wir zwei uns also noch ins Nelson um etwas zu Trinken. Auf Grund zu vieler Zeit besuchte ich anschliessend auch noch seinen Mitbewohner, mit dem ich hier in Luzern eigentlich einmal abmachen wollte um etwas trinken zu gehen. Bis jetzt fand dieses Treffen allerdings noch nicht statt. Aber das Semester ist ja noch jung. Beim Betreten des Schlossplatzes in Rapperswil erinnerte ich mich an meinen letzten Schultag an der HSR zurück, nach dem ich noch kurz an der Frackbar vorbei schaute.
Nach dem Besuch bei meinen Kollegen heute begab ich mich also wieder auf den Bahnhof um mir ein Sandwich für das Abendessen zu kaufen, setzte mich am Perron auf eine Bank und wartete essend auf den Zug. Während dieser Zeit blickte ich nochmals auf die andere Bahnhofsseite zur Hochschule rüber und liess diesen Abend nochmals révue passieren. Die Hochschule war beinahe leer. Die Bibliothek noch beleuchtet und das Gebäude der Raumplaner und Landschaftarchitekten noch bewohnt und belebt. Ich war zufrieden mit dem Besuch heute. Denn ich konnte für immerhin drei Stunden wieder alte HSR Zeiten aufleben lassen.
Obwohl ich "nur" zu Besuch war in der Rosenstadt, fühlte es sich an wie eine Heimkehr nach längerem Urlaub. Somit konnte ich wenigstens für diese drei Stunden mein undefinierbares Heimwehgefühl stillen. Auf jeden Fall war dies nicht meine letzte Heimkehr an die HSR und nach Rapperswil. Auch wenn ich die HSR freiwillig verlassen habe werde ich die Hochschule, die Atmosphäre, meine Kollegen und meine Zeit dort immer etwas vermissen. Deshalb trage ich auch mein VSHSR immer mit Stolz. Ich hoffe das wird sich niemals ändern.
Doch nun sitzte ich wieder in Horw in meinem Zimmer und beschäftige mich mit meinem neuen Studium. Deshalb höre ich hier auch auf mit schreiben - für heute.

Dienstag, 16. Oktober 2012

Studienwechsel - Wie weiter mit dem Blog?

Seit diesem Sommer bin ich nur noch eine ehemalige EEU-Studentin. Nachdem ich mich aus persönlichen Gründen, die keinesfalls mit dem Fach selbst, den Kollegen oder der Atmosphäre der Schule zu tun haben, entschlossen habe, das Studium und die Bildungseinrichtung zu wechseln, überlegte ich mir natürlich auch lange was mit meinem Blog geschehen soll. Weil ich dennoch Mitglied in der Fachschaft EEU bin und in ständigem Kontakt mit meinen ehemaligen Kommilitonen stehe, möchte ich den Blog aber nicht einfach aufgeben. Denn hin und wieder nehme ich auch an den Fachschaftaktivitäten teil. Oder ich werde, so oft wie ich kann, weitere Numb3rs@HSR Vorlesungen besuchen. Daher werde ich zwar in Zukunft weniger über das Studium selbst, viel mehr aber über das drumherum schreiben. Wer nun aber denkt mein Studium an der HSR wäre für die Katze gewesen, irrt sich. Mit meinem neuen Studium Gesellschafts- und Kommunikationswissenschaft möchte ich nach dem Studium in den PR- und Marketingbereich der "grünen" Energiebranche einsteigen. Ich habe je länger je mehr auch feststellen müssen, dass genau in diesem Sektor noch zu wenig geschieht. Ihr dürft also wieder auf meine nächsten Posts gespannt sein. Der nächste wird auch demnächst folgen...

Dienstag, 1. Mai 2012

EEU organisiert - EEU gewinnt!

Zu Beginn des Berichts eine Kleine Widmung:

Liebes Gewinner Team des diesjährigen EEU Volleyballturniers
Dieser Post habe ich für euch geschrieben.

Ich melde mich wieder einmal zu Wort nach dieser langen Zeit. Das ist auch nötig nach dem letzten Wochenende. Oder besser gesagt Donnerstag und Freitag der letzten Woche. Diese zwei Tag fand wieder der berühmt berüchtigte Volleyball Event des Studiengangs EEU statt.
Vielleicht erinnern sich einige von euch Lesern noch, dass ich letztes Jahr keine Gelegenheit hatte das Volleyballturnier mitanzusehen. Nun dieses Jahr war alles anders. Ich habe mir genügend Zeit genommen das Fest in vollen Zügen beide Tage zu geniessen. Richtig gelesen - zwei Tage.
Das Turnier ist bereits eine feste Tradition in unserem Studiengang, sodass es noch mehr Teams, bestehend aus Studenten, Dozenten und Assistenten, angezogen hat. Wodurch ein Abend für das Turnier nicht mehr ausreichte.
Auch Helfer gab es dieses Jahr mehr als genug. Dabei waren nicht nur die "alten Hasen", zu denen ich mittlerweile wohl auch zählen darf. Wir konnten unsere Erfahrung auch an die Neuen weiter geben. Was gibt es schöneres als ein Schulfest direkt am See mit Volleyballturnier und aufgestellten motivierten Barkeepern und Grillmeistern, die für das Wohl aller Teilnehmer sorgen.
Zudem gab es neben, Bar, Grill und Turnier auch Live Auftritte von HSR internen Bands, die für noch besser Stimmung sorgten.

Das absolute Highlight dieses Jahres war, der grosse Erfolg unserer EEU-Teams mit den unterhaltsamsten Namen wie "Die Gegner", "Team Bölk" und vielen mehr.

Doch die Stars dieses Events waren definitiv die Teammitglieder des Siegerteams "Tunten Toben", das den Pokal dieses Jahr endlich nach Hause brachte. Herzliche Gratulation zu eurem Sieg und danke, dass ihr die Ehre des Turniers gerettet habt.



Ein grosses Danke geht natürlich auch an das OK des EEU Events. Ihr habt volle Arbeit geleistet und wieder einen Tollen Event auf die Beine gestellt, für den euch Studenten und Dozenten dankbar sind.

An dieser Stelle kann ich nur sagen:
EEU organisiert - EEU gewinnt!

Donnerstag, 29. Dezember 2011

(Lern-)Ferien?

Nun melde ich mich mich tatsächlich aus meiner schulfreien Zeit.

Während kurz vor den sogenannten Lernferien noch extrem viel Kaffe konsumiert wurde um all die abzugebenden Arbeiten zu beenden, bietet der Urlaub genügend Zeit zum ausschlafen. So könnte man denken. Aber halt! Wir HSR Studenten haben doch nur zwei Wochen Zeit bis zu der Beratungswoche, in der noch die letzten offenen Fragen geklärt werden können. Danach gehen auch schon die Prüfungen los.
Auch ich werde von meinem Umfeld schräg angesehen, wenn ich erkläre dass ich Lernferien habe. Als ob ich von einem anderen Planeten komme. Ja ich nehme die Lernzeit trotz Feiertage sehr ernst. Da bleibt wirklich nicht viel Zeit um sich zu entspannen oder sich im Schnee auf der Piste auszutoben. Ich finde das nicht schlimm. Immerhin kann Ich mich so auf meine Prüfungen konzentrieren und mich manchmal sogar der verwandtschaftlichen Gesellschaft entziehen mit gutem Grund.
Nun mus ich aber wieder ran an die nächste Zusammenfassung.

Euch allen wünsche ich einen guten Start ins neue Jahr.
Ein kleiner Tipp gebe ich euch noch mit:
Nehmt euch nur ein paar wenige Vorätze, diese dafür sehr ernst.

Samstag, 10. Dezember 2011

Was steht da?

Eine leserliche Schrift ist nicht jedermans Stärke. Klar Schönschrift ist der Primarschule anzuordnen. Für Schüler mag das zumindest so sein. Wie aber sieht es bei Lehrern und Dozenten aus?
Als meine Cellolehrerin mir einmal ihre Notitz mitgegeben hat, fragte sie mich zum Scherz, ob ich Apothekerin sei. Darauf erwiderte ich, ich sei Schülerin, das reiche auch aus. Was haben jetzt aber Schüler und Apotheker gemeinsam? Beide müssen in der Lage sein, Sauklauen zu entziffern.
Dass das nicht so leicht ist, können Dozenten und Lehrer häufig an den Fragen erkennen: "Was heisst das?" Oder: "Was steht da?" zur folge haben diese Fragen eine Repetition der geschriebenen Sätze.
Welche Methode zur Verständlichkeit einfacher ist, soll jeder für sich entscheiden. Aus meinen Augen ist die Schönschrift allerdings zeitspaarender und somit geeigneter wenn auch etwas ungemütlicher für einige Lehrpersonen. Aber wie heisst es so schön: Schönheit muss leiden - auch in der Schrift.

Dienstag, 6. Dezember 2011

kreieren geht über studieren

Einige Wochen vor Semesterende werden Studenten nicht nur sehr produktiv sondern auch kreativ. Auch der Maschinenbau-Samiklaus mit den beiden Schmutzlis gehört zu den Überraschungen mit denen wir Studenten in der Adventszeit beschert wurden. Dazu gehörte auch ein Becher Röteli für jeden besuchten Dozenten - selbstverständlich trank jeweils ein Schmutzli mit. Professoren und Dozenten sind also auch für ganz andere Aktionen zu gebrauchen.
Dies kann hoffentlich auch unser Studiengang bald bewiesen. Nach drei Semestern unterhaltsamen und lehrreichen Vorlesungen ist nun die Idee gereift ein Podiumsgespräch zwischen zwei Dozenten zu veranstalten. Das Interesse auf Seite der Studenten besteht auf jeden Fall. Jetzt hoffen wir natürlich, uns die Dozenten uns diese spannenden Diskussionen und unterhaltsamen Duelle gewähren werden. Ich werde später mehr darüber berichten.

Mittwoch, 2. November 2011

Das beschäftigt die HSR!

So nun melde ich mich hier endlich wieder mal zu Wort. Sory für die lange Wartezeit. Nebst dem ganz normalen Schulbetrieb dem wir Studenten in aller Regel folgen gibt es offenbar wenige Themen, die die Studentenschaft in Aufruhr bringen kann. Beispiele dafür wären eine verschnittene Hand an einem Studentenbar-Event oder eine unehrlich gelöste Modulschlussprüfung die Erwähnung in einer Gratiszeitung findet.Viel tragischer sind aber die unzähligen Gegenstände die im Verlauf einer Studienzeit verloren gehen, darum gejammert wird und dann plötzlich aus dem Nichts wieder auftauchen. Das ganze ist eigentlich trivial und verdient nur unter bestimmten Umständen einen Post in meinem Blog. Das folgende Beispiel soll aufzeigen wie ein banales Problem den Bogen überspannen kann und hitzige Diskussionen entfacht über ganz andere Themenbereiche.

In letzter Zeit trafen viele Meldungen über verlorene Gegenstände in den Mailboxen der HSR-Studenten ein. Eine verzweifelter und um so amüsanter als die andere. Klar, mit Überwachungkameras und beinahe schon mit der Polizei zu drohen mag einschüchternd und effektiv wirken. Doch e diese Methode bietet auch ein super Potenzial, weitere Vermisstenmeldungen ins Lächerliche zu ziehen. Nun, das passierte auch tatsächlich. Angefangen hat die Suche nach dem grünen Etui mit dem Orangen Reisverschluss heute Morgen noch harmlos mit einem der Vermisstenmeldung über den allgemeinen HSR Mail Verteiler inklusive einem genauen Beschrieb des Etuis. Nach einigen ziemlich unnützen Tipps - darunter eben auch die Überwachungskammera - wurden dann schon Stimmen laut diese Bemerkungen über den Verteiler zu unterlassen. Einige Studenten schienen sich sogar sich für die Studentin des Etuis einzusetzen. Diverse Problemlösungen wie RotKreuz, Doodle, Projektplan, GPS-Sender wurden angeboten. Ja sogar eine Facebookseite wurde erstellt. Allerdings wurde die Suche je länger je lächerlicher. Der Mailaustausch über den Verteiler überflutete Mailboxen, was wiederum eine Empörungwelle über Massenmails auslöste. Nach 39 Mails und knapp 3 Stunden reagierte dann endlich der Informatikdienst mit einem Appell an alle Studierenden diesen Nachrichtenverkehr ein zu stellen. Die Ironie der ganzen Geschichte liegt darin, dass alle Mails über den Verteiler geschickt wurden - selbst diejenigen die eine Empörung über die Mailflut enthalten.

Das Endergebnis der Suchaktion ist nicht wie erwartet, das Etui zu finden sondern gelangweilten Studenten eine Plattform zu bieten sich über andere Menschen lustig zu machen, sich zu empören und seinen Mitteilungsbedürfniss zu stillen.
Wenn diese beteiligten Studenten also wirklich keine andere Sorgen haben und nichts besseres zu tun haben, dann frage ich mich warum sie denn überhaupt an einer technischen Hochschule studieren gehen. Diskusionen über Kleinigkeiten zu führen, ist doch wirklich nicht das Tagesgeschäft eines Ingenieuren oder können wennschon privat geführt werden. Wer sich aber doch noch öffentlich über diese Themen äussern will, kann das meinetwegen auf Facebook, einer anderen Comunity oder in einem Forum tun. Dann müssen diese Beiträge nur jene lesen die es wirklich brennend interessiert. Ansonsten hoffe ich nicht mehr einen Post über Lapalien zu schreiben.