Häufig verändert sich die Wohnsituation von Studenten nach dem ersten Studienjahr wieder. So ist es auch bei mir. Wegen eines Umbaus am ganzen Block wird unsere WG nun nach knapp einem Jahr schon wieder aufgelöst und alle machen sich separat auf die Suche nach einer neuen Unterkunft. Ich habe mir wieder einmal meine Punkte aufgestellt und automatisch in Muss-, Optimierungs- und Nice-to-have-Kriterien unterteilt. Nach dem ich nun schon einige verschiedene Wohnsituationen erlebt habe, kenne ich auch die jeweiligen Vor- und Nachteile. Somit fällt mir diese Priorisierung auch nicht schwer. Allerdings wird die Auswahl von möglichen Unterkünften auch wieder recht eingeschränkt. Dennoch spüre ich den Druck, auf das neue Semester hin wieder ein Dach über dem Kopf zu finden. Ansonsten bliebe mir nur noch die Variante "Pendeln" die allerdings keine Option für mich darstellt. Doch wie wir ja einst im Modul Konstruktion 1 gelernt haben muss man manchmal selbst Varianten mit nicht erfüllten Musskriterien in der Analyse lassen, da diese sich vielleicht doch als beste Lösung präsentieren. Daher heisst es für mich, alles anzuschauen was nur irgendwie möglich ist und dann hoffen und abwarten wo ich eine Zusage bekommen werde. Bis dahin versuche ich aber noch die Ruhe in unseren alten Wohnung zu geniessen. Wenn diese Ruhe auch nur in der Wohnung selbst herrscht, nicht aber ausserhalb. Das ist allerdings eine andere Geschichte für die es sicher auch Alternativlösungen gibt. Die man dann wiederum mit einer Nutzwertanalyse auswerten kann.
Ich bin mal gespannt wo meine neue Heimat sein wird und in welcher Wohnform ich weiterwohnen und leben werde.
Willkommen auf meinem Blog
Herzlich Willkommen auf meinem Blog. Hier werdet ihr über mein Studium und mein Leben als Ingenieur-Studentin auf dem Laufenden gehalten oder auch zum darüber nachdenken angeregt. Ich wünsche euch ganz viel Spass beim lesen und kommentieren der Posts.
Dienstag, 14. Juni 2011
Mittwoch, 8. Juni 2011
Anwendungsgebiet Afrika
Für mich ist es immer interessant zu erfahren was in den südlichen Ländern Afrika läuft. Daher ist seit meinem eigenen Aufenthalt dort auch die Energieversorgung in Namibia ein zentrales Thema. Durch die Tatsache, dass sich Namibia als Land der mittleren Entwicklungsstufe (nach HDI) laufend am weiterentwickeln ist, wird die Energieversorgung in Zukunft hoffentlich auch mehr Gewicht erhalten. Immerhin wirblet das Ministerium für Minen und Energie immer mehr mit irgendwelchen Lösungen für eine unabhägigere Energieversorgung herum. Nicht einmal Solaröfen stossen nur auf positiven Anklang, wie man immerwieder liest. Viel mehr daüber könnt ihr aber auf der folgenden Seite lesen, die ein Freiwilliger in Okakarara betreibt:
http://www.philipp-in-namibia.com/2011/06/05/solarenergie-in-namibia/
Doch nicht nur im Energiesektor, sondern beispielsweise auch in der Wasseraufbereitung besteht noch ein grosses Potential, um die paar Regentage die Namibia hat, sinnvoll nutzen zu können. Besonders die Bauern in den Flussregionen hätten ein Speichersystem nötig, damit nicht das ganze Wasser den Bewohnern aus den Händen fliesst.
Oder da wäre noch die Entsorgung all der technischen Geräten die entweder als Massenware aus China her oder als Second-hand Artikel aus Westeuropa her angeflogen kommen. Denn diese gibt es dort bereits.
Also für all jene Studenten die ihrer Zukunft noch skeptisch entgegenschauen, könnte einen Freiwilligeneinsatz möglicherweise Klarheit verschaffen was es auf unserem Gebiet noch alles zu tun gibt - es muss nicht unbedingt Namiba sein. Aber ich werde in meiner Zukunft hoffentlich dort anzutreffen sein.
http://www.philipp-in-namibia.com/2011/06/05/solarenergie-in-namibia/
Doch nicht nur im Energiesektor, sondern beispielsweise auch in der Wasseraufbereitung besteht noch ein grosses Potential, um die paar Regentage die Namibia hat, sinnvoll nutzen zu können. Besonders die Bauern in den Flussregionen hätten ein Speichersystem nötig, damit nicht das ganze Wasser den Bewohnern aus den Händen fliesst.
Oder da wäre noch die Entsorgung all der technischen Geräten die entweder als Massenware aus China her oder als Second-hand Artikel aus Westeuropa her angeflogen kommen. Denn diese gibt es dort bereits.
Also für all jene Studenten die ihrer Zukunft noch skeptisch entgegenschauen, könnte einen Freiwilligeneinsatz möglicherweise Klarheit verschaffen was es auf unserem Gebiet noch alles zu tun gibt - es muss nicht unbedingt Namiba sein. Aber ich werde in meiner Zukunft hoffentlich dort anzutreffen sein.
Donnerstag, 2. Juni 2011
Praxisbezug einer Fachhochschule
Diese Woche sind die Lehrerbewertungen abgeschlossen und ausgewertet worden und da hat sich wieder einmal gezeigt, dass selbst an einer Fachhochschule theoretische Grundlagenfächer bestehen, für die es schwieriger ist einen Praxisbezug im Fach selbst herzustellen. Mir leuchtet es schon lange ein, dass Verweise auf andere Fächer ebenfalls eine Art ist Beispiele in den Unterricht einzubringen. Denn ehrlich gesagt hat alles auch eine Schattenseite. Unser Studiengang ist überraschenderweise der grösste geworden seit seiner Einführung. Und mit etwas mehr als 90 Studenten ist es auch nicht leicht die ganzen Praktika zu koordinieren. Dennoch verlangen die Studenten einen gewissen Bezug zur Praxis in möglichst allen Fächern. Aber wenn man als Student clever genug ist, kann es einem auch gelingen eigene praktische Anwendungsbeispiele zu kreieren.
Hier ein paar Beispiele dazu:
Anhand dieses Haubentauchers könnte man den Auftrieb oder auch die Oberflächenspannung bestimmen. Ein Anwendungsbeispiel ist der Waschmitteltest - was passiert mit der Tauchente unter Einfluss von Tensiden?
Zum einen könnte man hier die Fluggeschwindigkeit berechnen dieser beiden Stockenten im Falle einer Attacke auf Studenten...
Anhand der Strömung ist es möglich die Herkunft dieses Fisches zu berechnen. Und im Zweifelsfalle wendet man den Gauss-Algorithmus an.
Ebenso spektakulär ist aber auch die Abschiedswoche der Maschinenbau-Studenten. Als einzigen Studiengang verabschieden sie sich ehrenvoll von der Schule und dem Studentenleben. Mit ihrer traditionellen "Frackwoche" zeigen sie, dass sie bereit sind, in die Arbeitswelt über zu treten. Eines der Highlight dabei ist die Flossregatta. Bei dieser kämpfen die Gruppen mit ihren - aus alltäglichen Materialien - selbst gebastelten Flossen gegeneinander an. Dies beweisst doch auch wie Praxisnahe der ganze Unterricht gewesen sein musste.
Hier ein paar Beispiele dazu:
...oder man bestimmt einfach die Wurzel der Ente in weiss.
Lösung auf: http://www.silvmedia.de/blog/?p=2130
Ebenso spektakulär ist aber auch die Abschiedswoche der Maschinenbau-Studenten. Als einzigen Studiengang verabschieden sie sich ehrenvoll von der Schule und dem Studentenleben. Mit ihrer traditionellen "Frackwoche" zeigen sie, dass sie bereit sind, in die Arbeitswelt über zu treten. Eines der Highlight dabei ist die Flossregatta. Bei dieser kämpfen die Gruppen mit ihren - aus alltäglichen Materialien - selbst gebastelten Flossen gegeneinander an. Dies beweisst doch auch wie Praxisnahe der ganze Unterricht gewesen sein musste.
Abonnieren
Posts (Atom)
