Willkommen auf meinem Blog

Herzlich Willkommen auf meinem Blog. Hier werdet ihr über mein Studium und mein Leben als Ingenieur-Studentin auf dem Laufenden gehalten oder auch zum darüber nachdenken angeregt. Ich wünsche euch ganz viel Spass beim lesen und kommentieren der Posts.

Dienstag, 24. Mai 2011

Festlaune bei den Studenten

Erst gerade diesen Freitag ist unser erster EEU-Event über die Bühne gegangen. Dieser bestand aus einem Volleyball-Turnier mit Dozententeams sowie Grill und Bar - also richtig Sommergerecht. Zwei bedauernswerte Punkte gibt es meinerseits dennoch. Zum einen finde ich es schade dass ich das Volleyballturnier verpasst habe und zum andern, dass es schon vorbei ist. Das ist allerdings nichts im Gegensatz zu einigen Studienkollegen. Offenbar trieb ein Dieb sein Unwesen auf der Wiese und beklaute einige Studenten mit Schuhen oder Rucksäcke. Und irgendwie finde ich es nicht einmal so schlimm dass immer etwa die gleichen Leute sich für so Anlässe engagieren - ich gehöre da auch dazu. Denn für mich hat es einen sehr positiven Aspekt dabei, hinter der Bar zu stehen und beschäftigt zu sein: Ich komme unter Leute und muss meine eigenen Getränke nicht rechtfertigen. Das verpasste Volleyballturnier lag daran, dass ich währenddessen noch einen anderen Anlass besuchte, bei dem ich endlich wieder einmal networken konnte. Als Student stehen einem eben viele Türen offen sich sozial zu engagieren  - entweder in einem ehemaligen Verein oder in der Studentenschaft. Mühsam wird es nur wenn beides parallel läuft. Auf jeden Fall war beides einen vollen Erfolg und auch beides bereits Geschichte. Doch der Blick nach vorne lässt schon ein nächstes Fest erscheinen.
Dieses Wochenende ist das traditionellste aller Hochschulefeste der HSR - ein Fest von Studierenden für Studierende. Und für dieses sollte nun noch auf die Schnelles einiges vorbereitet werden von unserem Studiengang für unsere Bar - beispielsweise Deko. Und dreimal dürft ihr raten wer bei der Dekoration mithelfen soll... genau ich natürlich wieder. Nun liegt also eine ca. 2m breite Stoffrolle in meinem Wohnzimmer und verlangt verarbeitet zu werden. Nur ist das grösste Problem: niemand von unserem drei-köpfigen Team hat wirklich Zeit dafür. Deshalb ist unser Plan ein leeres erneuerbares Transparent. Schliesslich gibt es da noch Abgabetermine von Projektarbeiten und Helferevents von den Events - und nicht zu vergessen das Privatleben. Doch keine Angst! Ein Plan B steht seit heute Abend auch schon. Der bleibt aber bis zu der Bar noch geheim. Mehr möchte ich deshalb auch gar nicht mehr schreiben heute.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Nachtrag zu "Numb3rs @ HSR"

Soeben habe ich vom Initiator dieser Veranstaltung erfahren, wie sie wirklich zustande gekommen ist. Da meine Erklärung für die Entstehung auf Vermutungen meines Bruders besteht, der diese von einem ehemaligen Studenten der HSR hat, möchte ich hier die Richtigstellung nun zitieren:
"Schön, dass Ihnen unsere Veranstaltungsreihe gefällt. Allerdings hatte die Entstehung der Reihe nichts mit Wolfram  Research  und  Mathematica  zu tun. Am Anfang stand einfach nur die
Idee, dass die Fernsehserie Numb3rs nur halb so lustig ist,  wenn
man  von der Mathematik nichts versteht. Also warum nicht das An-
genehme mit dem Nützlichen verbinden und das Kino in den  Hörsaal
holen.  So  hat  es damals 2007 begonnen. Bereits bei der dritten
Folge hat dann Bernhard Zgraggen mitgemacht, und seither wechseln
wir uns ab." (Prof. Dr. A. Müller; Dozent für Mathematik, HSR)

An dieser Stelle möchte ich mich für meine nur halb recherchierte Angabe vom Post "Numb3rs @ HSR" entschuldigen und mich bei Professor Müller für die Korrektur bedanken.

Mittwoch, 4. Mai 2011

Albedo von Wandtafeln

Nach der heutigen Vorlesung in Werkstoffkunde, die ein anderes Mitglied als üblich aus dem Werkstoffinstitut der HSR gehalten hat, war mir klar, dass das verschmierte Kreidenpulver auf der Wandtafel keine Einbildung ist, sondern auch von diesem - sagen wir mal - Gastdozenten bemerkt wurde. Nennen wir dieses Phänomen darum "Albedo" von Wandtafeln.Aufgefallen ist mir auch dass dieser weisse Schleier hauptsächlich auf den Wandtafeln im Naturwissenschaft Gebäude auftaucht. Diese Hörsäle darin zeichnen sich darin aus, zwar super belüftet - dank umweltfreundlichen Klimaanlagen - zu sein dafür aber kein Tageslicht reinzulassen.

"Die Albedo (lateinisch albedo = „Weißheit“; v. lat. albus = „weiß“) ist ein Maß für das Rückstrahlvermögen von diffus reflektierenden, also nicht selbst leuchtenden Oberflächen." (Wikipedia)

Wenden wir diese Definition nun auf unsere Wandtafeln an. Die meistbenutzte Kreide erscheint in unserem Auge weiss. Somit stellt die - nur mit einem trockenen Lappen ausgewischte - Kreide die Weissheit dar. Je mehr Kreide auf der Tafel hängen bleibt desto höher das Rückstrahlvermögen. Da weder die Kreide noch die Wandtafel ein Leuchtkörper ist haben wir also eine "nicht selbst leuchtende Oberfläche", die diffuses Licht reflektiert. Soviel zu der Ausgangslage meiner Theorie.
Wenn nun also die Sonne in ein Unterrichtszimmer reinscheint, kann das menschliche Auge ein besseres Licht geniessen als das - teilweise auch diffuse - Licht der Sparlampen - davon gehe ich aus -, unter den milchigen Abdeckungen der Lampen, in den grossen Hörsälen. Jetzt kann es also sein, dass das Lampenlicht diese diffuse Reflexion auf der Wandtafel unterstützt und dass man die Kreide deshalb besser wahrnehmen kann. Es kann aber auch sein, dass Wandtafel putzen und Wandtafel abwischen zwei grundlegend verschiedene Techniken sind um sich von dem kurz zu vor geschriebenen Unterrichtsstoff zu verabschieden.

Fakt ist, trocken abwischen geht schneller und spart Wasser. Fakt ist aber auch, das Wasser in dem nassen Schwamm lässt den Kreidenkalk von der Wandtafel binden im Schwamm und dieser lässt sich mühelos wieder auswaschen. So kann man jegliche Schriftspuren sauber auslöschen. Fakt ist zudem  auch, das Überschreiben von alten Zeilen erschwert das Lesen der neuen Zeilen.

Das Fazit daraus lautet also, wenn dozent sich das Wandtafelputzen zu Herzen nimmt, ist student zufriedener.

Montag, 2. Mai 2011

Zum nachdenken

Während meinem Kurzurlaub war ich für vier Tage in London um mit meiner ganzen Familie Ostern zu feiern. Ich kenne viele Leute die einfach mal zum Shopping übers Wochenende nach London fliegen. Doch ich habe mein Augenmerk sogar in der Shoppingmeile auf interessantere Objekte als Schuhe gerichtet. Hier biete ich euch einmal einige Impressionen davon.



Selbst 1 PS haut Watts fast vom Sattel!

Ein Rad allein macht einen auch nicht glücklich.

Für das Millenniumrad steht man vorteilshalber am frühen Morgen an, damit man am Abend sicher wieder unten ankommt - dann macht es einen glücklich.



Trotz den vielen Banken und der grossen Wirtschaftsdichte befinden sich auch ganz viel Nieten in London.

Der Kreativität in der Metallverarbeitung sind keine Grenzen gesetzt.


Meine einzige Kritik an diesen Plakaten: Der Umweltaspekt fehlt!