Eine leserliche Schrift ist nicht jedermans Stärke. Klar Schönschrift ist der Primarschule anzuordnen. Für Schüler mag das zumindest so sein. Wie aber sieht es bei Lehrern und Dozenten aus?
Als meine Cellolehrerin mir einmal ihre Notitz mitgegeben hat, fragte sie mich zum Scherz, ob ich Apothekerin sei. Darauf erwiderte ich, ich sei Schülerin, das reiche auch aus. Was haben jetzt aber Schüler und Apotheker gemeinsam? Beide müssen in der Lage sein, Sauklauen zu entziffern.
Dass das nicht so leicht ist, können Dozenten und Lehrer häufig an den Fragen erkennen: "Was heisst das?" Oder: "Was steht da?" zur folge haben diese Fragen eine Repetition der geschriebenen Sätze.
Welche Methode zur Verständlichkeit einfacher ist, soll jeder für sich entscheiden. Aus meinen Augen ist die Schönschrift allerdings zeitspaarender und somit geeigneter wenn auch etwas ungemütlicher für einige Lehrpersonen. Aber wie heisst es so schön: Schönheit muss leiden - auch in der Schrift.
Schönheit müsste leide! Weise weise...
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