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Herzlich Willkommen auf meinem Blog. Hier werdet ihr über mein Studium und mein Leben als Ingenieur-Studentin auf dem Laufenden gehalten oder auch zum darüber nachdenken angeregt. Ich wünsche euch ganz viel Spass beim lesen und kommentieren der Posts.

Mittwoch, 20. April 2011

Für alles andere gibt es Maple

Kein Problem ist unlösbar in der Mathematik. Für Matrizen gib es den Gauss-Algorithmus. Dann existieren da ja noch die Tricks 33, 27, 17, 77 und wahrscheinlich noch einige mehr, die mit einer 7 beginnen oder enden. Wem dies noch nicht genug ist, kann mit dem benfordschen Gesetz die Häufigkeit der Ziffern ermitteln oder mit dem Hornerschema die Nullstellen eines höhergradigen Polynoms berechnen. Wenn sich jetzt halt eine negative Zahl unter der Wurzel befinden soll, spaltet man die Negativwurzel ab tauft sie in i um und schon sind die komplexen Zahlen geboren. Der mathematischen Problemlösung sind keine Grenzen gesetzt. Denn wenn einem nun die Ideen langsam ausgehen und man nicht mehr auf drei verschiedene Lösungswege kommt, gibt es noch Maple.
Ähnlich wie Mathematica (im "Numb3rs" Post erwähnt) soll es den Studenten und Matheanwendern die Berechnungen erleichtern. Doch wie heisst es so schön: Ein Computer ist nur so schlau wie sein User - allenfalls noch so schlau wie sein Entwickler. Das bezieht sich auch auf die diversen Software die sich auf so einem PC oder Laptop befindet.
Nun könnte man meinen, der Taschenrechner - und ich spreche nicht von den herkömmlichen elektrischen Zahlenschiebern, sondern von den hochmodifizierten, dicken Texas Instruments - kann genau so weiter helfen. Denn schliesslich sind sie handlicher als ein Laptop und wesentlich bedienerfreundlicher. Man erhält sofort eine Meldung, worin der Fehler beim eingeben lag und kann diesen schnellstmöglich wieder auskorrigieren. Das Problem an diesem handlichen Hilfsmittel ist aber seine Eingeschränktheit in der Zahlenvielfalt. Der Taschenrechner an und für sich ist Realist und spuckt deshalb nur reelle Zahlenergebnisse raus. Für die restlichen Resultate muss man sich dann doch noch durch den Zeichenjungel von Maple kämpfen. Das mühsame daran ist aber, im Gegensatz zum Taschenrechner wird man nicht darauf aufmerksam gemacht wo der Fehler liegen könnte, sondern entweder ist das Resultat falsch oder es gibt gar kein Ergebnis. Also muss man dann mühsam die Fehlerquelle von Auge suchen und beheben.
Falls der Fehler aber nicht vom Anwender kommt sondern vom Programmierer, war dieser vielleicht auch nur ein Student.
Nun, Studenten sind ja auch nur Menschen und Menschen machen Fehler. Manchmal sind sie unberechenbar. Und für alles andere gibt es Maple.

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